Hm...

Ich hab seit einiger Zeit schlicht vermieden hier rein zu schreiben. Zwar habe ich immer wieder daran gedacht doch einfach einen Eintrag zu machen, aber am Ende....was ändert das? Garnichts.

Immer wieder kreisen sich die Gedanken um eine einzige Sache, wohlwissend, dass es keine Antwort, keine Lösung gibt. Eigentlich ist ja alles soweit ok. Aber diese Sache ist da trotzdem. Dabei ist sie eigentlich garnicht da. Klingt verwirrend, was? Ja, verwirrend...

Es ist wirklich seltsam. Eigentlich ist nämlich wie gesagt alles ok. Eigentlich habe ich garkeinen Grund mich zu beschweren. Eigentlich habe ich doch alles. Ich habe meine Haustiere, die ich über alles liebe. Ich habe die besten Freunde auf der ganzen Welt. Ich habe einen Vater der versucht mich trotz all der Scheiße und der Steine die ich ihm in den Weg schmeiße durch die Schule zu bringen. Wirklich der Mann ist hart im Nehmen. Immerhin vertraut er mir dann doch immer wieder. Und hey, er hat sogar Verständnis irgendwo. Auch wenn er mich trotzdem behandelt zwischendurch wie weiß nicht was. Er meint wohl die harte Hand wäre der Schlüssel oder so. Aber das ist er nicht. Aber er ist da und ich kann mich immer auf ihn verlassen. Andere haben so einen Vater nicht. Und meine Muter? Ok, die ist ...naja....lassen wir das, aber sie liebt mich am Ende auch und im Zweifelsfall, da ist sie dann auch da, so mies sie mich sonst auch behandeln mag. Ich habe eine Schwester die mir verdammt wichtig ist, die auch immer da ist, eine Schwester wie ich nie gedacht hätte, dass sie mal so wird. Wo wir uns früher immer gestritten haben. Ich habe zwei Brüder, die mit dem richtigen Wegweiser, auch toll sind. Ich habe die Möglichkeit alles zu bekommen woran meine Familie gescheitert ist. Aus dem gleichen jugendlichen Scheiß dran gescheitert wie ich es nun auch versuche. Ich habe die Möglichkeit dem Scheiß einfach ein Ende zu bereiten. Und ich werde auch noch dabei unterstützt. Ich könnte es schaffen, wenn ich nur mache. Ich kann. Und ich habe alles. Aber...

Trotz alledem verfolgt mich der zerreißende, zerfressende und vernichtende Deckmantel von einer ganz bestimmten Sehnsucht. Eine die immer weiter zu wachsen scheint und mich manchmal, Nachts, wenn ich ganz alleine in meinem Bett liege und zu schlafen versuche fast in den Wahnsinn treibt. Ich würde gerne vor alledem davon fliegen....einfach weit weg....an einem Ort wo es...das nicht gibt. Einen Ort ohne Einsamkeit. Obwohl ich so viele um mich habe die mich lieben, die ich auch liebe, trotzdem ist es mir nciht genug, empfinde ich ständig Einsamkeit. Und ich merke wie ich mich immer weiter zurück ziehe. In mich. So wie früher. Wie ich gegenüber anderen eine abweisende Haltung annehme. Zumindest auf gewisse Weise. Auf die Weise wie man eine kaum merkliche Mauer aufbaut. Bis hier her und nicht weiter. Aber sie werden das nciht merken, denn nach außen hat sich ja nichts geändert. Alles was auffällt, alles was verwundert sind plötzliche Fragen, die so garnicht ins Konzept passen. Fragen bei denen man sich nach dem Sinn dahinter fragt. Aber ich würde ihn nicht verraten. Und so mache ich mich jedes Mal zum Affen und würde wünschen ich hätte diese dumme Frage garnicht gestellt. Kein Wort ist gelogen, aber warum sollte ich etwas verraten? Ich brauche nur eine einzige Sache wirklich und die kann mir ohnehin keiner geben.

Es ist egal. Am Ende läuft das nämlich alles auf das Gleiche hinaus. Am Ende bin ich einsam. Obwohl ich alles hab. No way, ich bin in eine Sackgasse gelaufen und der Weg hinter mir ist schon versperrt.

 

Cut

Freya

4.2.07 19:37
 


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